Dorferneuerung in Walshausen

Projekte werden auch ohne Fördergelder umgesetzt!
 
Die Ortsgemeinde ist mit ihren für das Jahr 2017 geplanten Maßnahmen voll im Zeitplan.
 
Auch ohne Fördermittel, wurde ein Großteil der Maßnahmen weitestgehend durch Eigenleistung umgesetzt.
Die Überdachungen an der Leichenhalle und am DGH wurden von dem ortsansässigen Zimmermann "Jürgen Kuntz" erbaut. Dieser hat auch zwecks Kosteneinsparung die freiwilligen Helfer fach-, und sachkundig ein-, und angewiesen.
Am "Grillplatz" welcher zum Ballspiel und Generationentreffpunkt hergerichtet werden soll sind ebenfalls erste Bauergebnisse sichtbar.
Die Stromversorgung wurde bereits auf einer Länge von fast 400 lfdm überwiegend in Eigenleistung hergestellt. Für die Ausleuchtung der Zuwegung und die Herstellung einer Stromübergabensäule wurden die Pfalzwerke beauftragt.
 
Die Herstellung der Sportanlagen, der fachgerechte Bau der Volleyball-, Basketballpfosten sowie deren Einbau erfolgte komplett in Eigenleistung. Auch der Zugang zur Grillhütte wurde behindertengerecht und komplett in Eigenleistung erstellt.
Die Zisternen für die Ver-, Entsorgung der behindertengerechten Toilette sind bereits gesetzt und eine behindertengerechte Zuwegung hergerichtet. In dem sich nach den Sommerferien anschließenden Bauabschnitt wird ein Stromkasten an der Grillhütte installiert und das "Toilettenhäuschen" gebaut. Dieses Projekt kommt bis Herbst 2017 zum Abschluss.
 
Der Fußverbindungsweg zwischen Mühlstraße und Kornberg ist in Planung, die Ausschreibung erfolgt zeitnah. Diese Arbeiten sollen weitestgehend von einer Baufirma und den Pfalzwerken erledigt werden. Für diese Maßnahme erwartet die Gemeinde einen Zuschuß aus dem Dorferneuerungsprogramm!  
 
Was ist in 2017 geplant?
 
Entlang der L 477 soll ortsausgangs rechtsseitig ein Fußweg entstehen. Ferner ist der Ausbau des Fußweges zwischen dem "Kornberg" und der "Mühlstraße" geplant. Die Grillhütte bekommt einen Stromanschluß und eine Toilette.  Der Bolzplatz wird zu einem "Multifunktionsspielplatz" umgebaut. An der Leichenhalle wird für Beerdigungsbesucher eine Überdachung angebaut, ebenso wird der bereits befestigte Vorplatz beim Mannschaftsraum der Freiwilligen Feuerwehr für künftige Festlichkeiten überdacht.
Vieles der anstehenden Arbeiten wird in Eigenleistung erbracht werden. Die Finanzierung wird mit eigenen Mitteln angestrebt!
 
 
Was hat sich in 2016 in Walshausen alles getan?
 
Im DGH wurde eine neue Heizungsanlage installiert, ebenso wurde die energetische Sanierung des Daches abgeschlossen. Komplett in Eigenleistung und ohne Fremdkapital wurde im DGH ein Behinderten - WC/ Wickelraum errichtet. Der Biergarten im Außenbereich wurde fertiggestellt und bestuhlt. Die Arbeiten erfolgten in Eigenleistung. Die Kosten für Material und Inventar übernahm der Förderkreis DGH.
Die Leichenhalle und der zugehörige Lagerraum erhielten einen neuen Anstrich. Der zum Friedhof gehörige Parkplatz wurde neu befestigt und der Leichenhallenvorplatz bekam neue Sitzmöbel. Auch diese Arbeiten wurden alle in Eigenleistung erbracht, die angefallen Kosten übernahm auch hier der Förderkreis DGH.
 
 
 

Die Ortsgemeinde Walshausen befindet sich in Sachen Dorferneuerung auf der Überholspur.

Der Anerkennung als Dorferneuerungsgemeinde im Oktober 2015 erfolgte postwendend die Anerkennung als Investitions und Schwerpunktgemeinde durch das Land.

Die Anerkennung bekam Ortsbürgermeister Gunther Veith in Begleitung einer Delegation aus Walshausen (Hans Baumeister, Hartmuth Knerr, Roland Bäsel und Kurt Seegmüller)  im Februar 2016 durch den Innenminister Roger Lewentz in Mainz verliehen.

Eine Arbeitsgruppe aus der Gemeinde stellte im Jahr 2015 zunächst folgende wesentliche Projekte für die Dorferneuerung in den Mittelpunkt:

  • Fuß-/Radweg entlang der L 477 vom Ortsausgang bis zur Einmündung des Feldwirtschaftsweges nach Dellfeld
  • Innerörtlicher Fußweg vom Neubaugebiet „Am Kornberg“ zur „Mühlstrasse“
  • Überdachung des Vorplatzes bei der Feuerwehr am DGH
  • Überdachung des Hintereingangs an der Leichenhalle
  • Erstellung einer Homepage für die Ortsgemeinde
  • Bau einer Behindertentoilette im DGH
  • Errichtung/Erweiterung des Biergartens
  • Stromversorgung und Ausleuchtung an Barfußpfad und Grillhütte
  • Errichtung einer Komposttoilette an der Grillhütte
  • Erneuerung der Sitzgelegenheiten im Außenbereich  der Leichenhalle
  • Durchführung eines regelmäßigen Bürgertreffs
  • Absenkung der Straßenbordsteine in Haupt-/Mühlstrasse zur Sicherheit für Bürger mit Gehhilfen
  • Leben mit Pferden im Ort
  • Tagesbetreuung von Bürgern mit Behinderung
  • Reparatur-/Ausbau der Bergstrasse
  • Zur Umsetzung der ehrgeizigen Vorhaben erhofft sich die Gemeinde Zuschüsse vom Land und der EU (Leaderförderung) 

 

Auch Privatleute sollen von der Anerkennung profitieren.  Hier  können  z. B. Sanierungsvorhaben unter bestimmten Voraussetzungen mit bis zu 30 %, jedoch max. 20 000.- € gefördert werden.

Dies soll auch einen Anreiz bieten um etwaigem Sanierungsstau zu entgegnen, bzw. Um,- Ausbaumaßnahmen zu unterstützen und zu fördern.

 

Ortsbürgermeister Gunther Veith, Hans Baumeister, Hartmuth Knerr, Roland Bäsel und Kurt Seegmüller mit Innenminister Roger Lewentz in Mainy
Verleihung der Anerkennung in Mainz